To Love a Woman

Author am 31. Mai 2008 um 16:46

To Love a Woman

To Love A Woman trägt zwar eindeutig – was den musikalischen Lokution betrifft – die Schreibweise von Lionel Richie was für manche Enrique Fans vielleicht etwas befremdend klingt. Der Songtext ist jedoch aussagekräftig und die beiden voten passen auch sehr gut zueinander. Es ist ein sehr eingängier Song und auch die beiden Live-Aufnahme von Lionel die noch auf der CD zu hören sind gefallen mir sehr gut. Drei Sterne bis hierher. Den vierten Sternchen verdient eindeutig das Video das mir persönlich sehr sehr gut gefällt.

Dieser kauf lohnt sich wirklich

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Life Is Killing Me

Author am 30. Mai 2008 um 17:31

Life Is Killing Me

zu welcher Zeit wird das Rezensionswesen endlich aufhören andere TON-Alben gegen “World Coming Down” auszuspielen? – “WCD” war geil so wie es war und “LIKM” ist davon völlig unabhängig ein beispielloses Meisterwerk. – unzweifelhaft hat Peter Steele höchstselbst leider diesem Unwesen Vorschub geleistet indem er sich von “WCD” ein wenig distanzierte eine fragwürdige Art der Anpreisung des neuen Albums.
“LIKM” ist abgerundeter etwas glatter aber das läßt die Authentitzität der Ausdruckskraft dieser Klänge völlig unbeschadet.
Es ist ein erschütternd schönes und hinreißendes Album und voller berückender Finesse der Niedergeschlagenheit jeder Song ist hörenswert und hat Hinstellen über denen man sich vergessen könnte. Es ist wieder echte Kunstgriff eine Entwicklung unübertrieben gesagt ohne die die Menschheit ärmer wäre.

Würde ich mir sofort kaufen!

eine Überraschung der angenehmeren Sorte: je nach dem etwas uninspirierten Album World Coming Down präsentieren sich Type 0 Negative auf Life Is Killing Me endlich wieder von ihrer Schokoladenseite und rocken so vielseitig wie noch nie drauflos.

kein Mensch leidet so schön wie Peter Steele. wenn der baumlange depressive New Yorker seine tiefe volle Intonation erhebt um über persönliche Enttäuschungen oder die Wirkungslosigkeit des Lebens zu sinnieren stehen auf sämtlichen Friedhöfen dieser Globus die umherstromernden Geister stramm. Mit Life Is Killing Me liefern Steele und seine drei Mitstreiter ihr (nicht übertrieben!) bestes Album ab. Die unwiderstehlichen Hit-Refrains von Bloody Kisses paaren sich mit monströsen erdrückenden Lava-Riff-Walzen dezenten Prog-/Psychedelic-Einschüben doomigen Black-Sabbath-Soundscapes und zahlreichen überraschend schnellen Metal-Achterbahnfahrten.

anstelle (von) permanent knapp am Selbstmord vorbeizuschrammeln wird ein farbenprächtiges Kaleidoskop unterschiedlichster Stimmungen in Bühne gesetzt und die leicht kitschigen Synthie-Sounds der Imperfekt sind stimmigen absolut zeitgemäßen Klanglandschaften aus dem Computer von Keyboarder/Producer Josh Silver gewichen. unter anderem Headbanger denen der Brooklyn-Vierer bislang zu pathetisch klang werden an Life Is Killing Me ‘ne Haufen Begeisterung haben. Wetten?

Was will man mehr?

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Aimee und Jaguar

Author am 29. Mai 2008 um 17:31

Aimee und Jaguar

Ein wunderschöner Tonspur einer der besten die ich jemals gehört habe. reizend der Belag ist sehr empfehlenswert allein durch die schauspielerische Meisterleistung der zwei Titelhelden. Die eindringlich teils zum überlegen anregende melancholische Töne lässt einem in Gedanken den Streifen ein zweites Mal ablaufen. Die Tragik des Filmes und der Irrsinn des Nationalsozialismus wird einem erneut bewußt. Die Rumba- Stücke lassen uns an die damalige Zeit erinnern und gliedern sich fabelhaft in das Gesamtwerk der klanggewaltigen Filmmusik ein. Die Töne sei jedem aufs Wärmste empfohlen auch wenn man den Fotofilm nicht kennen sollte. An dieser Standort dem Komponisten Jan P. Kazmarek ein dickes Lob für diese Bravurleistung dem Lichtspiel hätte keine bessere Filmmusik zuteil werden können.

Was will man mehr?

jene CD ist mit einer der besten Tonspur die ich bis zum heutigen Tag gekauft habe. Die Musik ist absolut fesselnd und schafft das unmögliche: Sie läßt die Laune des Filmes immer wieder über den Zuhörer hineinbrechen. Das absolut geniale Titelstück “Für restlos Und Immer” ist genauso gut wie alle anderen Kompositionen. Ergänzt wird der Soundtrack durch diverse original alte Musikstücke der damaligen Zeit. So ist zum Vorbild das Stück “Ich Brech’ Die kosen Der Stolzesten Frauen” von Heinz Rühman in der originalen Spielart mit Begleitorchester als zweites Stück auf der CD. Wer den Film wegen seine Atmo und seineer melancholischen Momente mag ist mit diesem Audiospur auf jeden Sturz gut beraten. (Dies ist eine an der Uni-Studentenrezension.)

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

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When I Was Born For The 7th Time

Author am 28. Mai 2008 um 16:46

When I Was Born For The 7th Time

… und das mit allem darum und Dran: Sithar Scratches schrägen Samples und einem Zungenschlag im engl. als würde ein Bajuware englisch sprechen…
Die texte sind witzig die musik fröhlich; alles in allem eine CD für um sich damit wecken zu lassen denn wer will einen tag nicht mit dem Haufen beginnen “We’ll be funky again…”

Was will man mehr?

über die London Times läßt sich viel Positives sagen. nur als Megaphon progressiver Pop war die britische Tageszeitung bisher nicht in Schein getreten. Das änderte sich erst an jenem denkwürdigen Tag des Jahres 1997 als die ebenfalls aus London stammende Bd. Cornershop ihre zweite Glatzkopf veröffentlichte. Deren Horizont wurde nämlich von eben dieser Gazette als “Offenbarung von biblischen Ausmaßen” beschrieben.

wolkig auf die Tonkunst hat die Times nicht nur Gesetz sondern macht sich beinahe der Tiefstapelei schuldig. denn der superbe Mix aus indischen Harmonien und europäischen Clubgrooves aus Popmelodien und Dubsounds Drumcomputer und Sitar Hall und Harmonium Tamboura und Scratchings ist absolut originär und wegweisend. Schaut man sich andererseits den bescheiden lächelnden Kerl an in dessen Haupt Herz und Seele diese spektakuläre Vereinigung entstand wirkt die Größe des biblischen Bildes unpassend: Tjinder Singh ist ein Anti-Star dem es nur um die Stoff seiner Töne geht.
möglicherweise hat diese Haltung all die prominenten Gäste angezogen: Beat-Poet Allen Ginsberg spricht (“When The Light Appears Boy”) The Automator (bekannt durch Dr. Octagon) dreht an den Knöpfchen Justin Warfield von Bomb The Bass rappt auf “Candyman” und die unvergleichliche Paula Frazer (Tarnation) läßt “It’s Good To Be On The Road Back Home Again” auf der indischen Country-Road ins Nirwana zerfließen.

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Hundred Year Flood

Author am 27. Mai 2008 um 17:01

Hundred Year Flood

Und schon wieder ein Kleinod aus der Feder des Herrn Trent Gardner dessen musikalische Kreativität keine ansto zu kennen scheint! dies ist übrigens das letzte Magellan-Album unter der Obhut des Labels Magna Charta. sodann wechseln sie zu Inside Out (Saga Pallas IQ Spock's Beard etc.).

Duster bedrohlich aggressiv verstörend treibt dieses Werk den Hörer vor sich her. Mit seinen immer wiederkehrenden Walls of Klangwirkung walzt es alles unter sich platt.
Was für ein musikalischer Idealismus wird hier versprüht – Gardner scheint es nicht zu kümmern ob er einen potentiellen Käufer vergraulen könnte. Er zaubert ein Album nach dem anderen und schafft es stets das Stand sehr hoch zu halten.

Also es geht los mit dem 34-Minuten-Epos “The Great Goodnight” welches aus mehreren Unter-Sequenzen aufgebaut ist. verschiedene musikalische Themen werden hier meisterhaft bearbeitet und ineinander verwoben. Im Vereinbarung zu den älteren werken erscheint hier alles aus einem Schauer und der Zusammenhang zum Hauptthema wird immer wieder hergestellt so dass dies alles nicht einfach “aneinandergeschustert” wirkt. dieser negative Ergebnis lauert immer bei solchen Longtracks und es ist nicht so einfach ihm zu entgehen.

Es folgt mit “Family Jewels” ein herrliches Instrumental mit Gastmusiker Ian Anderson (Jenthro Tull) an der Flöte. diese Instrument ist bei Magellan ein Beispiellosigkeit und trotzdem bleibt das Stück in seiner Weise und Aufbau typisch für Magellan.
Athmospärisch setzen dann auch die Keyboards ein dieses Stück ist ein Garant für Gänsehaut!

Den Summe bildet dann “Brother's Keeper” mit dem brillianten Tony Levin am Bass. jene Stück ist etwas leichter und bietet Anlass zum Hüpfen oder Headbanging.

Für Einsteiger/Innen in die wundervolle magellansche Welt ist dieses Album aber nur bedingt zu empfehlen. Da wäre sicherlich das Erstlingswerk (“Hour of Restauration” 1991) oder auch der letzte List (“Symphony for a Misanthrope” 2005) besser geeignet.

Würde ich mir sofort kaufen!

Mit ihrem vierten Album Hundred Year Flood haben die Mannen um Frontmann Trent Gardner erneut ein echtes Progressive-Rock-Juwel abgeliefert. gleichförmig der fast 35-minütige Opener “The Great Goodnight” der in 13 Parts unterteilt wurde zeigt die ganze Schicht und Vielfalt der Band. Rockige fetzige Passagen und spielerische Glanzleistungen wurden hier geschickt mit ruhigen Parts und jazzigen Elementen mit Bläsereinsätzen zu einem grandiosen Potpourri vermischt. stimmungsvoll verarbeitet Gardner in diesem Stück seine Erinnerungen an seinen 1966 im Vietnam-Krieg gefallenen Brüder Jack.

vorwärts geht es mit dem Instrumental-Stück “Family Jewels” welches vor allen Dingen von den grandiosen und gefühlvollen Flötenklängen von Gastmusiker Ian Anderson (Jethro Tull) lebt. zusätzliche Gastbeiträge stammen von Bassist Tony Levin und den Gitarristen Robert Berry und Georgin Bellas. Das abschließende “Brother’s Keeper” indes progt und rockt dass es eine wahre Freude ist. Spätestens mit Hundred Year Flood können Magellan zur Speerspitze des amerikanischen Prog-Rock und Ausnahmegruppen wie beispielsweise Spock’s Beard aufschließen.

Super geil!

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My Little Red Bag

Author am 26. Mai 2008 um 16:01

My Little Red Bag

Ich hab Kakande das erste mal im ST.Pauli VIP-Bereich gehört und musste ihn sofort fragen wie ich mehr von ihm zuhören krieg.Die Gründe dafür:
1.Ein durch und durch positiver Humanoid
2.durch und durch positive gute Grille machende Melodien
3.besungen mit einer zu seiner Subjekt und seiner Musik passenden positiv klingenden Stimme
4.Der Harmonie der zugleich virtuosen Tonkunst und die vielen positiven Elemente aus verschiedenen Musikrichtungen (Soul Ska Reggae einer Brise Jazzmusik und RnB)geben dem Uraufführung des ehemaligen Straßenmusikers etwas Originelles Begeisterndes und Lustaufmehrmachendes.
5.Diese Punkte zusammengezählt ergeben ein musikalisch positiv beeindruckendes erstes Gesamtwerk (eigentlich in seiner(positiven)Art kaum zu übertreffendes) das beim Hörmuschel eine(vor allem hier in BRD dringend nötige)positive Tatkraft und Sichtweise welche scheinbar direkt von Kakande übertragen wird bewirkt.
Daher ein Zwang für eigentlich jeden auch wenn er schon gute Gemütsverfassung hat und 5 Sterne für ein gelungenes alltagsveränderndes Album.

Was will man mehr?

Diesem Album merkt man an dass der Verstellschlüssel James Kakande viel in der Erde unterwegs war (unter anderem als Straßenmusiker) und ihn ein unerschütterlicher Zuversicht auszeichnet. da “My Little Red Bag” ist eine Sammlung verschiedener Stilrichtungen wie Ska (“Melody” “Skatastic” mit fetten Bläsersätzen und einem schmierigen Orgelsolo) akustischen Balladen (“Sing A Song About Me”) oder eingängiger Schunkelreggae (“You You You”). daneben leistet er sich Ausflüge in den Jazzbereich die jedoch weniger gelungen sind.

Seine Breite sind eindeutig die Popsongs die allerdings noch mitreißender wären wenn die Produktion etwas fetter ausgefallen wäre (die Drums sind doch sehr hölzern).

Ein abwechslungsreiches Album – bei diesem Straßenmusiker verweilt man gern.

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

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Nationalhymne

Author am 25. Mai 2008 um 16:31

Nationalhymne

ein super (Berliner) Band.
Die musikrichtung kommt Cypress Hill sehr nahe kommen aber viel schneller auf den Punkt. In Ihren texten nehmen sie kein Blatt vor den Gosche und teilen uns ihre meinung mit. Live ist die Band der Absolute wahnsinn. diese CD ist ein Absolutes muss für alle die Cross over Metal mögen (und für die die es auch nicht mögen).
Übrigens die Flie ist deutschsprachig.

Super geil!

Bazzooka aus Hauptstadt von Deutschland sind eine der neuen Hoffnungen im deutschsprachigen Crossover-Bereich.Klar manch einer wird jetzt sagen daß sie eine Such A Surge-Kopie sind aber da tut er den Jungs unrecht denn sie bieten einen eigenständigen viel härteren und schnellen Rap-Metal als Such A Surge.Textlich kommen die Jungs hart aber gerecht schnell auf den Pkt. und labern halt nicht ewig drumrum nehmen kein Blatt vor den Gosche und die Ziele sind schnell gefunden:In “Nationalhymne” kriegen halt die neureichen Skifahrer ihr fett weg die nur Skifahren weils schick ist in “Jeder gegen Jeden” stehen mal wieder die Schickimickie-Gesellschaft und der Einfluß der Medien auf der Abschußliste ebenso in “Mein Ding” und mit “Bazzooka” machen die Jungs klar was sie mit ihrer Band eigentlich für eine Botschaft rüberbrigen wollen eben den Schlacht gegen die Medien-Gesellschaft und für die Individualität des Einzelnen der in der Auflauf zu versinken droht.Ich warte schon ganz gespannt auf das Debut-Album und kann nur sagen:Wenn DIE Bd. keine Futur in Deutscher Bund hat dann ist es wohl zu spät mit dem Musikgeschmack der Menschen die sich dann nur noch von den Medien zurechtgeschnippelte Bro’sis und co servieren lassen!

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In Lichter Farbe Steht der Wald

Author am 24. Mai 2008 um 16:46

In Lichter Farbe Steht der Wald

4 neue Musikstück (“Dies Ire” und “Omnia sol temperat” sind unglaublich gut!) sowie die tolle “Lied-Version” von “In lichter Kolorit steht der Wald” zwingen zum Kauf. Qntal / Helium Vola – Fans werden mit dieser CD viel Spaß haben! Respekt dem “Meister”!

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Brennendes Herz

Author am 23. Mai 2008 um 17:01

Brennendes Herz

Mike Bauhaus gehört schon längere Uhrzeit zu meinen geheimen Favoriten und wer dieses Album gehört hat weiss auch warum. Es gibt kein einziges Kantate das nicht gut ist. zig Tanzbare Titel bei denen man sich so richtig austoben kann. eine gute Stimmung Album das bei keiner guten Feier fehlen darf.Langsame Anrede die den Herzschmerz auf erträgliche intelligent zum Kapazität haben wirken real und sind super gemacht. Bravo

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Northern Light

Author am 22. Mai 2008 um 16:46

Northern Light

also Covenants “Northern light” war mein erstes Album dieser Stilrichtung in der Musik und es ist bis heute für mich auch das beste Album dieser Musikrichtung. Die Vorgängeralben waren m.M. nach etwas zu unbeständig und eine Quäntchen zu experimentell der Nachfolger “Skyshaper” kommt knapp an die Güte von “Northern light” heran. aber auch verglichen mit anderen Bands dieses Genres sticht dieses Album hervor. Es ist von Anbruch bis Schluss stimmig und man kann es wirklich komplett ohne Entgleisung durchhören. Einzelne Tracks hervorzuheben lohnt sich nicht. singulär “Invisible & Silent” hat mir einen zu schnullzigen Kehrreim aber das war es dann auch schon an Negativem zu diesem Album! summa sumarum ein recht düsteres werk aber ein Dauerbrenner meiner Musikanlage! Den nervigen Kopierschutz lasse ich nicht in die Bewertung einfließen denn der hat mit den Songs ansich nichts zu tun! Nervig ist er natürlich trotzdem!!
SO klingt für mich Future-Pop!!!

Was will man mehr?

In der Synthie/Elektro/Future-Pop-Szene gehören Covenant zu den Taktgebern. zu Händen erstes aufhorchen sorgte ihr Debüt Dreams Of A Cryotank doch der wirkliche Perforation folgte mit Sequencer und die darauf enthaltenen Tracks “Feedback” und “Stalker” sind noch heute Garanten für volle Tanzflächen in den einschlägigen Clubs. aber eben nur dort denn das Mainstream-Publikum bekam wenn überhaupt erst spät etwas von der Band mit. demzufolge nämlich als ihr bislang letztes Studioalbum United States Of Mind erschien und sie erstmals auch jenseits des klassischen Publikums punkteten.

Nun also endlich Neues von den sympathischen Anzugträgern! wohl wurde Northern Light in ihrem Heimatland Königreich Schweden aufgenommen doch von den drei Mitgliedern wohnt inzwischen nur noch Keyboarder Clas Nachmanson dort. Sänger/Komponist Eskil Simonsson hat es in die deutsche Hauptstadt verschlagen und Texter Joakim Montelius gar nach Barcelona. Und eben diese Kalibrierung beeinflusste Northern Light denn die Strich geht auch musikalisch neue Wege. wohl bieten ihre Vorab-Single “Call The Ships To Port” und der Opener “Monochrome” noch Sounds im ganz klassischen Kleidung doch das Album insgesamt ist ruhiger getragener und fast ein wenig düster — und funktioniert besser als jedes vorherige der Band. dessen ungeachtet die ersten drei Songs noch in die Tanzflächen-Kerbe schlagen ist “Invisible & Silent” eine verspielte Ballade die man so nicht unbedingt von Covenant erwarten würde. “Prometheus” — ebenfalls balladesk — ist minimaler und erinnert an Kraftwerk zu TEE-Zeiten.

Mit Northern Light werden Fans sicher sehr zufrieden sein doch nach so einem Album ist es der Strich zu wünschen dass sie nun auch die internationalen Hitlisten aufmischen!

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

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