Lock Up the Wolves
1990 hatte Ronnie James Dio eine vollkommen neue Gurt um sich versammelt. manche Songs sind noch co-komponiert von Jimmy Bain und Vinny Appice seinen langjährigen Mitstreitern. Bei den Aufnahmen zu “Lock Up The Wolves” waren sie aber nicht mehr an Bord. Die Einnahme war Simon Wright (Drums) Teddy Cook (Bass) Jens Johansson (Keyboards) und der damals 18-jährige Rowan Robertson an der Klampfe und natürlich Ronnie himself.
Ich bin einer Auffassung mit einigen Rezensenten hier dass “Lock up the wolves” einen kleinen Stilbruch bildet das Album ist heavier und weniger melodisch als die vier Vorgänger. Das war auch nötig da Alben wie “Sacred heart” und “Dream evil” nicht mehr so `frisch` klangen wie die beiden ersten Silberlinge.
`Born on the sun` und der Titelsong sind schlichtweg überragend. `Lock up the wolves` könnte wirklich von Black Sabbath sein. Zeit vergeudend und bratig mit Killerriff ausgestattet. nebensächlich `Between two hearts` ist fast gleichstark. `Between two hearts` fängt ruhig an und hat auch eine ruhige Mittelpassage ist ansonsten aber langsam und bratig. förmlich können gerade die langsameren Songs überzeugen. Den musikalischen Stil kann man als aufwendig Metal-Blues bezeichnen (wenn es sowas gibt). `Wild one` z.B. ist aber ein schneller Opener das ging also auch. Die gesamte Strich allen voran Rowan Robertson kann voll überzeugen. Hat später nochmal jemand was von dem damals jungen Fähigkeit gehört?
“Lock up the wolves” ist sicherlich nicht die bekannteste Plattenbau von dem kleinen Gatte in meinen Augen gehört sie aber zu seinen Besten! auch die Streifen war wirklich gut aber nur Simon Wright hat später noch Alben mit Ronnie aufnehmen dürfen. bestätigen Ronnies Wiedereinstieg bei Black Sabbath wurden anschließend die Karten wieder neu gemischt. “Lock up the wolves” gefällt mir besser als “Angry machines” “Killing the dragon” und “Master of the moon” und hat 5 Sterne verdient.
Würde ich mir sofort kaufen!
Dios fünftes Solo-Album “Lock up the Wolves” (1990) hat so seine Schwierigkeiten. überhaupt handelt es sich bei den hier vertretenen Mitstreitern um eine der interessantesten Dio-Formationen. Simon Wright (Drums ex AC/DC) und Jens Johansson (Keyboards ex Yngwie Malmsteen) liefern mit dem Experte zusammen die nötige und mit Teddy Cook (Bass) und Rowan Robertson (Gitarre und gerade mal 18!) hat man sich zwei junge Talente voller Tatendrang und Ideenreichtum ins Kahn geholt. Da dürfte eigentlich nichts schief gehen könnte man meinen.
Der erste Hördurchlauf löst dann erste Verwunderung aus. Keyboards sind nur sehr spärlich vertreten (macht eigentlich auch nichts nur schade dass Johannssons Anlage so vergeudet wurde). Der Bass vermag kaum Akzente zu setzen (was auch an der Fabrikation liegen mag) Simon Wright trommelt routiniert Ronnies Choral ist über alle Besprechung erhaben und Robertson muss sich vor seinen Vorgängern sicher nicht verstecken. wirklich irgend etwas fehlt. Es bleibt so gut wie nichts hängen.
Es sind sicher einige Durchläufe nötig um eine Art Gliederung erkennen zu können. “Wild One” “Night Music” “Lock up the Wolves” “Walk on Water” und “Why are they watching me” entpuppen sich schließlich als Balkenkopf die aber immer wieder arg ins wanken geraten. Uninspiriertes Mittelmaß (“Born on the Sun” “Between two Hearts” “Evil on Queen Street”) zerstört viel Anlage und mit “Twisted” ist sogar ein Totalausfall dabei. “My Eyes” wirkt nach dem Fade-out des vorangegangen Stücks beinahe wie ein Bonustrack und “Hey Angel” scheint irgendwie fehl am Platz.
alles in allem sind hier einige gute Ansätze vorhanden viele Riffs sind deutlich am Blues orientiert die Gitarrenarbeit ist hervorragend und das Auflagefläche stimmt. Nur fehlte wohl die keative Zähigkeit um das alles über eine Album-Länge zu halten. bedauerlich vielleicht hätte man die Wölfe doch besser losgelassen…
Ich höre dieses CD den ganzen Tag
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