When I Was Born For The 7th Time

When I Was Born For The 7th Time

… und das mit allem darum und Dran: Sithar Scratches schrägen Samples und einem Zungenschlag im engl. als würde ein Bajuware englisch sprechen…
Die texte sind witzig die musik fröhlich; alles in allem eine CD für um sich damit wecken zu lassen denn wer will einen tag nicht mit dem Haufen beginnen “We’ll be funky again…”

Was will man mehr?

über die London Times läßt sich viel Positives sagen. nur als Megaphon progressiver Pop war die britische Tageszeitung bisher nicht in Schein getreten. Das änderte sich erst an jenem denkwürdigen Tag des Jahres 1997 als die ebenfalls aus London stammende Bd. Cornershop ihre zweite Glatzkopf veröffentlichte. Deren Horizont wurde nämlich von eben dieser Gazette als “Offenbarung von biblischen Ausmaßen” beschrieben.

wolkig auf die Tonkunst hat die Times nicht nur Gesetz sondern macht sich beinahe der Tiefstapelei schuldig. denn der superbe Mix aus indischen Harmonien und europäischen Clubgrooves aus Popmelodien und Dubsounds Drumcomputer und Sitar Hall und Harmonium Tamboura und Scratchings ist absolut originär und wegweisend. Schaut man sich andererseits den bescheiden lächelnden Kerl an in dessen Haupt Herz und Seele diese spektakuläre Vereinigung entstand wirkt die Größe des biblischen Bildes unpassend: Tjinder Singh ist ein Anti-Star dem es nur um die Stoff seiner Töne geht.
möglicherweise hat diese Haltung all die prominenten Gäste angezogen: Beat-Poet Allen Ginsberg spricht (”When The Light Appears Boy”) The Automator (bekannt durch Dr. Octagon) dreht an den Knöpfchen Justin Warfield von Bomb The Bass rappt auf “Candyman” und die unvergleichliche Paula Frazer (Tarnation) läßt “It’s Good To Be On The Road Back Home Again” auf der indischen Country-Road ins Nirwana zerfließen.

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