Northern Light

Northern Light

also Covenants “Northern light” war mein erstes Album dieser Stilrichtung in der Musik und es ist bis heute für mich auch das beste Album dieser Musikrichtung. Die Vorgängeralben waren m.M. nach etwas zu unbeständig und eine Quäntchen zu experimentell der Nachfolger “Skyshaper” kommt knapp an die Güte von “Northern light” heran. aber auch verglichen mit anderen Bands dieses Genres sticht dieses Album hervor. Es ist von Anbruch bis Schluss stimmig und man kann es wirklich komplett ohne Entgleisung durchhören. Einzelne Tracks hervorzuheben lohnt sich nicht. singulär “Invisible & Silent” hat mir einen zu schnullzigen Kehrreim aber das war es dann auch schon an Negativem zu diesem Album! summa sumarum ein recht düsteres werk aber ein Dauerbrenner meiner Musikanlage! Den nervigen Kopierschutz lasse ich nicht in die Bewertung einfließen denn der hat mit den Songs ansich nichts zu tun! Nervig ist er natürlich trotzdem!!
SO klingt für mich Future-Pop!!!

Was will man mehr?

In der Synthie/Elektro/Future-Pop-Szene gehören Covenant zu den Taktgebern. zu Händen erstes aufhorchen sorgte ihr Debüt Dreams Of A Cryotank doch der wirkliche Perforation folgte mit Sequencer und die darauf enthaltenen Tracks “Feedback” und “Stalker” sind noch heute Garanten für volle Tanzflächen in den einschlägigen Clubs. aber eben nur dort denn das Mainstream-Publikum bekam wenn überhaupt erst spät etwas von der Band mit. demzufolge nämlich als ihr bislang letztes Studioalbum United States Of Mind erschien und sie erstmals auch jenseits des klassischen Publikums punkteten.

Nun also endlich Neues von den sympathischen Anzugträgern! wohl wurde Northern Light in ihrem Heimatland Königreich Schweden aufgenommen doch von den drei Mitgliedern wohnt inzwischen nur noch Keyboarder Clas Nachmanson dort. Sänger/Komponist Eskil Simonsson hat es in die deutsche Hauptstadt verschlagen und Texter Joakim Montelius gar nach Barcelona. Und eben diese Kalibrierung beeinflusste Northern Light denn die Strich geht auch musikalisch neue Wege. wohl bieten ihre Vorab-Single “Call The Ships To Port” und der Opener “Monochrome” noch Sounds im ganz klassischen Kleidung doch das Album insgesamt ist ruhiger getragener und fast ein wenig düster — und funktioniert besser als jedes vorherige der Band. dessen ungeachtet die ersten drei Songs noch in die Tanzflächen-Kerbe schlagen ist “Invisible & Silent” eine verspielte Ballade die man so nicht unbedingt von Covenant erwarten würde. “Prometheus” — ebenfalls balladesk — ist minimaler und erinnert an Kraftwerk zu TEE-Zeiten.

Mit Northern Light werden Fans sicher sehr zufrieden sein doch nach so einem Album ist es der Strich zu wünschen dass sie nun auch die internationalen Hitlisten aufmischen!

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

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