The Nest

The Nest

das Banausin muss obige -Rezensentin K.Lohmann sein um so völlig an dieser Tonkunst vorbei zu rezensieren? Bedingung sie eine Kritik schreiben zu einer Tonkunst zu der ihr offensichtlich der Zutritt fehlt? Notwendigkeit sie auch aufwändig Metal rezensieren? Luigi Nono? Erkan Ogur? – sobald sie nicht Erforderlichkeit warum tut sie’s dann?

Nun für jeden der Bjørnstads Tonkunst mag ist auch diese CD ein wundervolles Hörerlebnis. schwärmerisch melancholisch zugegeben. Aber: suum cuique.

Was will man mehr?

nicht eben ein erstklassiger Schwinge und auch Ketil Bjornstads ungehobelte Anschlagtechnik wirft verhören auf aber vielleicht ist gerade das der Liebreiz vielleicht bringt das umso mehr seine Gemüt in den Mittelpunkt. deprimiert scheint er zu sein eine gewisse Verlegenheit schwingt in den Elegien des Norwegers der sich einem zurückhaltenden sparsamen Diktion verschrieben hat. Wunderschöne romantische Melodien Klavier mal mit mal ohne Gesang (Anneli Drecker) eine Violine dazu E-Gitarre (Eivind Aarset) und Synthesizer manchmal auch und sehr im Hintergrund. Klassische Romantik ist überhaupt das Schlagwort; dazu kommen ein bisschen Pop und Folklore.

Als Filmmusik würde The Nest schlagartig und erfolgreich durchgehen. für sich allein genommen sind die Miniaturstückchen ein wenig dünn — irgendetwas fehlt. etliche Komposition hätte möglicherweise gut getan aber das wäre nicht in Bjornstads Semantik gewesen — er mag es reduziert und simpel. etwa liegt es auch an der Stimmung: einsilbig irgendwie mut- und kraftlos. Ketil Bjornstad mag ein trauriger Typ sein in diesem Sinne ist die Akzeptanz allerdings authentisch und überzeugend.

Ketil Bjornstad ist Komponist Pianist und Buchautor. Mit 16 begann seine Berufsweg als Solist des Philharmonischen Orchesters von Oslo. Zur selben Zeit wandte er sich dem Jazzmusik zu hatte 1973 seine erste Plattenproduktion mit Jon Eberson Arild Anderson und Jon Christensen für ECM. seit hat es unter Bjornstads Namen etliche Aufnahmen für das renommierte Ausdruck gegeben. anliegend den eigenen Projekten schrieb Bjornstad ein Oratorium im Auftrag des norwegischen Königshauses und übrigens auch Filmmusik für den französischen künstlerischer Leiter Jean-Luc Godard.

Dieser kauf lohnt sich wirklich

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