Dark Days Exit

Dark Days Exit

Das erste Fatzen beginnt mit einem Akkustikgitarrensample. non… ganz typisch für ein Elektronik-Album. Nette Ambientklänge hier und da Bleeps und Blurps nette Schlagzeug- und Tribalfacetten umspielen die Gitarre und erst nach über 5 Minuten kippt der Lied durch eine herrliche Granularität in sein elektronisches basslastiges Endstadium. doch schon gleich der nächste Lied bringt eine andere heiter-fluffige Laune mit und man kommt nicht umhin zu lächeln und sich ein wenig wie im Winterurlaub auf Hawai zu fühlen.

… so in der Art wechseln sich ständig Stimmungen und Räume ab. Es wird nie langeweilig monoton oder aufdringlich. die Gesamtheit klingt warm eher analog als digital kaum ein Takt wiederholt sich ohne Veränderung einige wohlplatzierte Vocalsamples sorgen für die nötige Menschlichkeit – und das lässt nur einen Folgerung zu: dabei ist eindeutig ein Klangfreak und Erfinder par excellence am Werk.

Fernab vom elektronischen Mainstream nämlich im schönen Südafrika ist dieser Mann – wie ein guter Traubentrunk – sonnengereift und schadstoffunbelastet gekeltert worden. Wesen bester Jahrgang (die Vorgänger sind auch durchaus zu empfehlen) wurde aber ausgerechnet auf dem bekannten deutschen Compost-Label in Flaschen gefüllt und zum Vertrieb angeboten. Da kann man nur gratulieren.

Wer seinen Tag gerne von guter allzeit genehmer Töne begleitet sieht sollte hier zuschlagen. Die Pulle hält nach dem öffnen über 67 Minuten den Gusto und lässt sich mit der Repeat-Taste jederzeit wieder auffüllen.

Prost.

Wünsch ich mir schenkt es mir

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

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