It Ain T Safe No More
hinten Busta sich nach “Anarchy” einem Label-Wechsel und damit einer Stilveränderung unterzogen hatte legte er nun mehr Kosten auf harte Beats als auf seine abgedrehten und kaum verständlichen Raps. Er wirkt auf “It Ain’t Bankfach No More” noch reifer und weiter entwickelter als auf “Genesis” auch oder vielleicht gerade wegen der fehlenden Chartbreaker (”Make It Clap” und “I Know What You Want” mal ausgenommen). Mein Spitzenleistung ist ganz klar “We Goin To Do It To Ya” ein Track der während der Srrophen mit einem schlichten Beat und im Hook mit einem Soundfeuerwerk glänzt. Das selbe Schema wurde auch bei dem orientalisch angehauchten “Take It Off Pt.2″ angewendet was auch recht geil kommt. untergeordnet “Taste It” gelingt mit einem ähnlichen ruhigen Beat aber auch ruhigem coolen Refrain. Chillige und runde Songs sind hingegen “Hey Ladies” “Together” und “I Know What You Want” die mit etwas witzigeren Songs wie “The Struggle Will Be Lost” für Vielzahl sorgen. ebenso der Remix von “Make It Clap” mit Sean Paul ist echt geil geworden und sogar besser als das Original. sonst überzeugt Busta mit den gewohnt harten Trackz auf denen glücklicherweise nicht all zu viele Features seiner Gurkentruppe Flipmode Squad vertreten sind. Schwächere Lieder sind für mich “What Up” “Call The Ambulance” und “It Ain’t Bankfach No More” die einfach unmelodisch sind und nerven. alles in allem ein sehr gutes ungewöhnliches aber dennoch aktuelles HipHop-Album das deutlich besser ist als so manch anderes von ihm.
Was will man mehr?
Busta Rhymes ist eines der ganz großen Unikate des HipHops. Der New Yorker MC mit dem Überschall-Reim-Stil gehört trotz seiner Star und hohen Wohlwollen nicht zu den Megasellern des Genres auch wenn weit über eine Million verkaufter Scheiben seines fünften Albums Genesis eine stolze Zahl ist. Busta ist cool ein Poseur natürlich bestimmt aber keiner der seine Fahne nach dem Wind hängt.
analog It Ain’t Banktresor No More… biedert sich nirgends an. Das Album ist 100-prozentiger Busta-Style: verdreht überdreht zickig aufgeregt und oft reichlich hektisch. aufmerksam sind mit Rah Digga und Spliff bekannte Persönlichkeit die üblichen es für möglich halten dabei die Gästeliste allerdings überrascht. Carl Thomas aus der P.-Diddy-Posse schaut vorbei und Mariah Carey darf als Vokalistin auf dem fast balladesken “I Know What You Want” auch mal wieder ran. Ihre Handelsplatz liegt wahrscheinlich deutlich unter den skandalösen 28 Mio. Dollar die sie 2002 für eine Enthebung wegen Erfolglosigkeit erhalten hat. jedoch auch sie bringt kaum Helligkeit in die stets tendenziell düsteren Songs Busta bleibt ein Fan apokalyptischer Theorien und liebäugelt nicht mit dem Rap-Mainstream.
auffällig satt produziert klingt It Ain’t Safe No More… und es finden sich einige potenzielle Hits. Der Titeltrack fügt Rhymes’ MCing mit einem herrlichen Chorgesang und versponnenen Keyboard-Sounds zusammen. “Call The Ambulance” ist dramatisch auf “We Goin’ To Do It To Ya” hüpfen die Beats wie toll das karg arrangierte “What Up” arbeitet mit strengen an Pierre Henry erinnernde Klängen. Die Single-Auskopplung “Make It Clap” findet sich als Hidden Track ein zweites Mal auf dem Album und die versteckte Dancehall-Version macht sich dabei besser. Fernöstlich und anmutig geht es auf “Take It Off Part 2″ zu was unseren Helden aber nicht davon abhält wie ein Sufi dazwischenzufahren. Mal wieder bester Ill-Shit aus dem Hause Flipmode.
Ich höre dieses CD den ganzen Tag
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