Twilight in Olympus

Twilight in Olympus

etliche meinen dieses Album sei nicht der Rang entsprechend die Symphony X sonst abgeliefert haben. jene Meinung bin ich nicht. Ich finde es bewegt sich auf dem selben Stand wie die anderen wenn nicht sogar auf einem Höheren. dieser Album ist viel ruhiger und man finde hier nicht so viele Power Progressive Metal Passagen. Man höre sich nur mal “Through the looking Glass”
an. Ein sehr ruhiger getragener Kopfzeile der aus 3 Passagen besteht und von Alice im Wunderland erzählt. laufend wieder wird man in diesem Schmöker überrascht. Langsame Passagen dann auf einmal Hammerrifs und dann wieder eine aufwendig Begleitung. nichtsdestoweniger auch die anderen Schinken sind genial. Zum Beispiel “Lady of the Snow”. passend zum Musikstück weißt es japanische Elemente auf (Keyboard am Anfang usw…). Darauf folgt dann folgt dann der sehr hoch gehaltene Gesang Russell Allens der sich nachdem die Gitarre mit den heavy Akkorden einsetzt sehr nach Operngesang anhört. im Allgemeinen hört sich dieser Anteil sehr klassisch-orientiert an [Trommel hoher Keyboard-Ton (1:23)]. hernach folgt ein Spitzensolo von Michael Romeo-sehr dramatisch und mit Gänsehaut-Faktor. nachdem geht es ruhig weiter. lehrreich ist aber auch wie vielseitig dieses Album ist. Da überrascht es mit einer Sonate die auf der Sonate in Cm von Beethoven basiert und im nächsten Stück kommt “In the Dragon’s Den”. Am Take-off erinnert dieser sehr an anspruchsvoll Metal (übrigens sehr toller Schlagzeuganfang. Ab 1:33 folgt allerdings diese absolut geniale Gesangsline und er wird etwas progressiver. analog die anderen Kopfzeile sind genial und es lohnt sich dieses Album zu kaufen.
Es ist allerdings sehr komplex und man muss ihm erst einige Durchläufe geben bis man sich an dieses Album gewöhnt. allerdings muss ich auch noch sagen dass dieses Album nicht mal fertiggestellt werden könnte da die Plattenfirma so viel Abdruck gemacht hat. Es fehlt nämlich der Longtrack “Twillight in Olympus”-sehr sehr schade :( aber zum Hochgefühl haben sie jetzt ein anderes und ich hoffe dass sie “Twillight in Olympus” noch veröffentlichen.

Was will man mehr?

zwischen großem Zeitdruck ihres japanischen Labels mußten Symphony X ihr viertes Studioalbum schreiben und einspielen. Ein Umstand den man dem Album nicht anmerkt. unvermittelt ist das Werk aber im Vergleich zum Vorgänger The Divine Wings Of Tragedy wieder ein Hosenschritt zurück. Twilight In Olympus ist nämlich erheblich sperriger und technischer ausgefallen vor allem aber verlegt sich die Kapelle wieder mehr auf traditionellen Prog. So finden sich neben den zwei drei typischen Up-Tempo-Granaten (in diesem Falle “Smoke And Mirrors” “In The Dragon’s Den” und “Orion The Hunter”) mit “Church Of The Machine” und dem 13minütigen “Through The Looking Glass” zwei Hymnen im besten Dream-Theater-Stil die eine gelungene Balance zwischen Klassik Heavy-Rock und mega-eingängigen Hooks bieten. dazu setzt die Band vermehrt ihre gigantischen an Queen angelehnten Chöre ein und schafft so einige Songs mit absoluter Gänsehautgarantie. Den Abschluß bildet die einzige Ballade: “Lady Of The Snow” ist ein mitreißender eingängiger Lied mit dem Ausnahmesänger Rüssel Allen noch mal alle Tabelle ziehen kann und beweist zu den besten Rocksängern dieses Planeten zu gehören.

Würde ich mir sofort kaufen!

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