Reasonable Doubt

Reasonable Doubt

Es gibt Künstler die können einem fast Leiden tun denn jede ihrer bügeln wird mit dem überragenden Uraufführung verglichen und dann von den Kritikern als nicht konkurrenzfähig bewertet. So geschehen bei Berühmtheiten wie Nas Snoop Doggy Dogg DMX oder eben auch Jay-Z. Ich muss zugeben ich gehöre auch zu den schärfsten Kritikern des Jiggas. Das liegt daran dass Hova ein dermaßen gutes erstes Album hinlegte das einem bei jedem Lied das Herz höher schlagen lässt. “Reasonable Doubt” erschien 1996 klingt aber mindestens 2 Jahre älter. Das liegt daran dass in fast jedem Track ein Klumpen an Funk-Elementen eingebaut wurde die zu dieser Uhrzeit in New York gar nicht mehr üblich waren sondern bereits 1994 ihre letzten Empfänger fanden. ästhetisch der erste Lied “Can’t Knock The Hustle” mit Mary J. Blige strotzt gerade zu von entspannten Grooves die einen zum unentwegten Kopfnicken verleiten. Und so geht’s mit fast jedem anderen Gesang weiter. “Politics As Usual” ist genauso ein Hammer. Das Instrumental ist ein genialer Mix aus einem entspannten Beat und funkigen Instrumenten gepaart mit Jiggas unglaublich gutem und lässigen Flow – wow! Ein weiteres gro ist natürlich auch “Brooklyns Finest” zusammen mit New Yorks damaliger No° 1: The Notorious B.I.G. das von Clark Kent der auch noch bei zwei anderen Track an den Reglern stand produziert wurde. Wie gewohnt ein fast vor Rundfunk triefendes Instrumental dazu die göttlichen Raps von Biggie Smalls und Iceberg Slim. Es gibt nichts Besseres. die Gesamtheit der von sich behauptet Hiphop zu hören muss diesen Track einfach kennen. “Dead Presidents 2″ muss auch unbedingt erwähnt werden. Das liegt an den im Kehrreim gesampleten Parts von “The World Is Yours” einem Lied des Meisterwerks “Illmatic” von Jay-Z’s späterem Erzfeind Nas enthält. eine der Geschichten die der nur Hiphop schreibt. ebenfalls bei dem ernsteren “D’Evils” wurde kräftig von Hersteller DJ Ministerpräsident gesamplet. gewiss wurden diesmal nicht die Rhymes von Nas sondern die von Snoop Doggy Dogg verwendet. sowie man die damals angespannte Lebenslage der Ost- und Westküste betrachtet war das mehr als respektabel. Auf weitere Songs möchte ich nun nicht mehr groß eingehen da sie wie bereits gesagt fast alle mehr als genial sind. gleich ob ernst chillig oder eher fröhlig alles ist mit dabei alles macht Spaß sich anzuhören. Es gibt Eastcoast Funk ohne Schluss und klasse Rapper von denen man vor Allem auch Memphis Bleek herausheben muss der auf “Coming Of Age” seine bis heute beste Auftritt (Musik) abliefert aber auch J-Hova rappt spitze. nicht nur für Jay-Z Fans ist “Reasonable Doubt” ein Notwendigkeit auch für alle anderen die auf Rap stehen. diese Album ist eines der großen in der Rapgeschichte und gehört in eine Bereich mit Meisterwerken wie “Lifestylez Ov Da Poor & Da Dangerous” “The Chronic” “The Predator” oder “Doggystyle”.

Würde ich mir sofort kaufen!

oder Zweifel. hier liegt ein Messpunkt auf dem Plattenteller. Beats voller Tightness und Lyrics voller Consciousness verschaffen Login zu ganz neuen Räumen. Jay-Z ist ein kreativer Birne voller Visionen und unkonventioneller Experimentierfreude. Als ihn die Plattenfirmen reihenweise ablehnten weil sie wie er sagt “nicht einmal wußten woher ich komme” gründete der damals 20jährige der im wirklichen Bestehen Shawn Carter gerufen wird kurzerhand sein eigenes Ausdruck “Roc-A-Fella Records”. Die Bahnsteig für sein Fähigkeit war also geschaffen was mit der Förderung des Partnerlabels Priority Records rasch zu reichlich Bargeld führte und das eben noch fast unbeschriebene Periodikum Jay-Z zum Superstar machte. Sechs Wochen hielt sich die Single “Ain´t No Nigga” auf Sitz 1 der Billboard-Maxi-Sales-Charts. lange genug um sich viele teure Laster wie Jahrgangs-Champagner feinste Zigarren oder gleich die 17jährige Foxy Brown zu finanzieren. doch so gehört sich das auch für einen der bestimmt noch viele Alben dieser Auswahl vorlegen wird.

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

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