Down to Earth
Rainbow war Ritchie Blackmore mit Ronnie James Dio als Sänger. was auch immer danach geht gar nicht. Wer “Since you’ve been gone” nicht mag dem sei die Variante des Songs von Cherie (Ex-Runaways) & Marie Currie ans Herz gelegt. Die ist um Längen besser.
Wünsch ich mir schenkt es mir
Ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückkehren mussten auch Rainbow nachdem Gesangssolist Ronnie James Dio die Musikkapelle verlassen hatte. Mit Graham Bonnet wurde zwar ein einigermaßen adäquater Ersatz (aber mal ehrlich wer kann schon eine Legende ersetzen) gefunden aber die Songs driften doch nun sehr in poppige Gefilde ab. selbstredend war das auch das erklärte Zielvorstellung von Bandgründer Ritchie Blackmore der sich nach Heil in den USA sehnte. wohl etwas mehr künstlerische Stoff hätte dabei schon erhalten bleiben dürfen.
Denn im Vereinbarung zu den Vorgänger-Alben Long Live Rock’n'Roll und vor allem Rising fällt Down To Earth doch schwer ab. Es erscheint fast so als sei dies nicht mehr dieselbe Band (zudem mussten auch Bob Daisley - Bass und David Stone - Keyboards die schmaler Streifen verlassen und wurden durch Ex-Deep Purple Bassist Roger Glover und den heutigen Deep Purple Keyboarder Don Airey ersetzt).
Auch die Songs erreichen selten die Qualitätssicherung der Vorgänger. alleinig All Night Long Eyes Of The World Since You Been Gone und Lost In Hollywood sind wirklich gut. Die anderen Stücke hätten es sicherlich nicht auf die Vorgängeralben geschafft.
Insofern ist Down To Earth ein etwas enttäuschendes Album. Auf der anderen Rand wären viele andere Bands froh wenn sie vier so gute Stücke auf einer LP vorweisen könnten. aber eine Band wie Rainbow die Meisterwerke wie Ritchie Blackmore’s Rainbow Long Live Rock’n'Roll und vor allen Dingen Rising veröffentlich hat muss sich eben an einem höheren Direktive messen lassen - nämlich sich selbst. Und das schaffen Rainbow leider nicht daher nur drei Sterne.
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