Let Them Eat Cake
bei diesem aussenseiteralbum von MOTORPSYCHO stehen wohl mehr die melodien und das gesamtwerk im vordergrund. das ganze ist ein- zweimal durch den verwascher gedreht bis es den blumenfotos im cover zu ähneln beginnt. laute gitarren oder dissonanzen sucht man vergeblich alles klingt sauber und ordentlich.
dennoch ein erlebnis und für den wagemut den motorpsycho mit diesem album wieder einmal unter beweis stellten: bestnote!
Was will man mehr?
nach zehn jähren und zehn Alben haben sich Konzertgängers rockige Lieblinge Motorpsycho etwas ausgedacht. so man schon so viel Songwriting-Talent hat warum nicht einfach mal ein Pop-Album machen das nicht viel länger als 40 Minuten ist und dessen Songs fast radiotaugliche lange Zeit haben? damit dürften sie einen Großteil ihrer Fans überraschen und wenn selbige dann den Tonträger abspielen wird nicht wenigen die Speichel wegbleiben. Musik zum hersagen — hat Sänger und Bassgitarrist Bengt selber gesagt aber man kann auch ganz hervorragend einfach nur Zuhören.
Let Them Eat Cake in norwegischer Manier einen Becherglas (Labor) Käffchen dazu und schon erhellt sich das Gemüt. Da gibt es Bläser Streicher harmonische “Uhhhs” und “Ahhhs” viele Anklänge an den Pop der sechziger und siebziger Jahre und an das British Psychedelic Movement. Im gewohnt schönen Coverartwork diesmal in Rot und mit vielen Blumen finden sich Ohrwürmer die man den ganzen Tag vor sich hin summt zuckersüße Petit Fours bei deren Hochgenuss man schnell vergisst wie monumental Motorpsycho sonst sein können. Die Schmankerl haben natürlich auch Namen und heißen zum Beispiel “The Other Fool” “Walking With J.” oder “Whip That Ghost”. Da ist bestimmt der eine oder andere Radiohit dabei. uncharakteristisch und wunderwunderschön!
Ich höre dieses CD den ganzen Tag
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