Infinite
Das achte Strato Album ist meiner Anschauung nach eines der Highlights der Bandgeschichte. Es beginnt mit dem superben Opener “Hunting High and Low” einem wunderbar schnellen Amtstitel mit einer positiven Botschaft. weiter geht es mit “Millenium” dem wohl schwächsten Kantate des Albums und schließlich kommt das erste lange Kantate “Mother Gaia” ins Schauspiel das mit einer epischen Hölle aufwartet die die Kassette gekonnt mit Ohrwurmmelodien koppeln konnte. analog die folgenden drei Lieder bieten gute Kost wobei “Glory of the World” und “A Million Light Years Away (From You)” wohl die stärksten des Albums sind. “Infinity” schließlich sprengt als zweiter langer Titel alle Register. Donnernde Drums und harte riffs sowie ein Gesangsgruppe im Fond machen das Song zu einem Erlebnis bevor man sich beim letzten Song “Celestial Dream” einer Ballade à la “Forever” oder “A Drop in the Ocean”.
Insgesamt ein sehr sehr gutes Album das ich jedem empfehlen kann der sich mit Melodic und Power Metal oder Stratovarius auseinandersetzen will. Leider ist es auch sehr klischeeverseucht dafür gibt es einen punkt Abzug.
Wünsch ich mir schenkt es mir
dahinter die letzten drei Alben der Goldjungs aus Hauptstadt von Finnland beim Berliner Wort Noise erschienen firmieren die Melodic Metaller mit Hang zur Klassik mit ihrem achten Werk nunmehr unter dem Transparent von Deutschlands Hartwurst Wort Numero eins Nuclear Blast. ein Maßnahme die sich bezahlen machen dürfte haben Gitarrenhexer Timo Tolkki und seine Rasselbande mit Infinite das bis dato stärkste Langeisen in ihrer Lebenslauf abgeliefert. gegenwärtig sind die Nordlichter erwartungsgemäß ihrem höchst eingängigen meist hymnenhaft-bombastischen Power-Sound irgendwo zwischen Helloween und Yngwie Malmsteen treu geblieben. also viele Ohrwürmer finden sich auf dem neuesten Werk der Finnen von denen die erste Singleauskopplung “Hunting High And Low” das überaus flotte “Millennium” und der fanfarenartige Headbanger “Freedom” sich auf Anhieb in den Gehörgängen einnisten. gut abgerundet wird das Ganze von einer knackigen Produktion und dem zauberhaften Frontcover das von niemand Geringerem als Iron-Maiden-Haus- und Hofzeichner Derek Riggs brillant umgesetzt wurde.
Ich höre dieses CD den ganzen Tag
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