Remixed By Stereo Mcs

Remixed By Stereo Mcs

um die stereo mc’s ist es zwar etwas ruhiger geworden die letzten jahre jedoch starteten sie 2002 mit dem album “deep down&dirty” und einer dazugehörigen world-tour abermals voll durch.
für alle fans gibt es nun eine ansammlung ausgesuchter remixe aus der zeit in der die stereo’s nahezu gar keine eigenen produktionen veröffentlichten. ( hauptsächlich aus dem zeitraum 1991 bis 2000).
auf ” remixed by Stereo Mc’s ” finden sich einige perlen und auch nahezu unbekanntes remixmaterial von besagtem trio.
die mixe sind allesamt in gewohnter stereo mc’s manier gehalten und zeugen von einem großen spannungsbogen musikalischen schaffens. sehr stark funk und downtempo beeinflußt teils mit ragga -/ dancehalleinlagen gespickt und mit zum teil uralten samples aus den 60ties und 70ties vollgepackt eröffnet sich dem hörer hier erneut die welt des gänzlich eigenständigen stereo mc’s sounds. immer mit einer vorhandenen portion sehr tanzbarem groove versehen ist “remixed by stereo mc’s” definitiv eine grandiose compilation.
unter anderem wurden künstler gemixt wie beispielsweise: pressure drop rza jungle brothers dream warriors tricky etc.
für gemütliche abende zuhause beschwingtes im-stau-stehen mit dem auto lockere atmosphäre in bars und lounges sowie zum absteppen in clubs absolut empfehlenswert.

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

frühest machen sich die Stereo MC’s jahrelang rar und dann sind sie kaum zu bändigen. Deep Down & Dirty war ein rundum gelungenes Comeback DJ Kicks: Stereo MC’s ein klasse Uptempo-Album und Remixed bildet nun einen Dekolleté aus dem großen Remix-Repertoire von Rob Birch und Nick Hallam. darunter befinden sich das nur auf Promo-Maxi erhältliche “Makes Me Wanna Die” von Tricky oder die nie veröffentlichte Eigenart des RZA-Tracks “My Lovin Is Digi”. ebenfalls die anderen neun Stücke sind schwer zu finden oder waren nur auf mittlerweile vergriffenen Maxi-CDs zu erhalten.

alldieweil das Album DJ Kicks in einem Take durchrauscht sind die Stücke auf Remixed lose aneinandergereiht — und klingen doch wie aus einem Guss. Das liegt zum einem an den unwiderstehlichen typischen Stereo-MC’s-Rhythmen zum anderen am Feingefühl gegenüber dem zu bearbeitenden Fremdmaterial. phantastisch wie hier “War & Friction” von I-Roy aus dem Reggae-Lager entführt wird wie “I Changed My Mind” von den Quannum-Leuten Lyrics Born & The Poets Of Rhythm Fahrt aufnimmt. genauso “Silently Bad Minded” der Downbeat-Schöngeister Pressure Drop bekommt ein höheres Tempo sehr gut während “Makes Me Wanna Die” von Tricky die Ecken und Kanten abgefeilt werden ohne den Gemütsart zu zerstören. schon endlich mal wieder eine gute Kahlkopf unter all dem mix-manischen Müll zu finden.

Super geil!

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