Tierras de Leyenda
dahinter “Tierras de Leyenda” ist das dritte Album der spanischen Band. im Verlauf das Vorgängeralbum “Legendario” noch mehr an Iron Maiden erinnert wird hier mehr die Selbstgesetzgebung zelebriert die dann im nächsten Album “Sangre de Reyes” ihren ersten Highlight findet. “Tierras de Leyenda” ist aber ein typisches Tierra Santa Album: 11 Songs etwas mehr als 40 Minuten viele schnelle Songs eine “Halbballade” und zwei Midtempo Tracks. Zum Album selber:
LA TORMENTA: Das Intro zum Titeltrack “Tierras de Leyenda” beginnt dem Namen entsprechend mit einem Donner der jedoch bald durch “Helden-Chöre” und Pferdegetrampel abgelöst wird. hinter beziehen eines kleinen Endrunde fliesst das Intro direkt in den zweiten Song.
TIERRAS DE LEYENDA: dieser geht gleich mit schnellem Beat und einem songtypischen Gitarrenriff ab. jene begeleitet den Song praktisch die ganze Uhrzeit über ausser während des Solos und etwas abgeschwächt in den Gesangsteilen. Der Song ist nichts Spezielles aber besticht durch das solide Gitarrenwerk und den gleichmässig-schnellen Rhythmus.
SODOMA Y GOMORRA: welcher Song ist eigentlich genau gleich aufgebaut wie der Vorgänger: markantes an den Punk-Rock erinnerndes (wohl aber komplizierter) Gitarrenriff zwei Strophen zwei Refrains und ein dazwischen ein Gitarrensolo. nicht schlecht aber auch nicht überragend.
LA CANCION DEL PIRATA I & II: statt diesen Song wurde das Sonett “La cancion del pirata” des spanischen Schriftstellers der Romantik José de Espronceda vertont. Das ist ihnen sehr gut gelungen. So hat dieses Zweierpackung den Weg in meine persönliche Best of TS gefunden. Mit einem mitreissenden leichten Wackelrhythmus und einer speed-betonten rhythmischen Klampfe und einer leicht heulenden Sologitarre wird einem im ersten Modul regelrecht der Börsennotierung des Piratenschiffs vor Augen geführt. Der wunderbare Gesang wird im Refrain noch durch Chorus-Einlagen der anderen Bandmitgliedern ergänzt. Der erste Fetzen endet im Meeresrauschen und mit authentischem Silbermöwen Geschrei und geht so fliessend in den zweiten über. bar Drumset mit einer akustischen Klampfe und feinen Synthesizer Klängen wird Angel’s Sprechweise im zweiten Modul unterstützt. Der leicht melancholisch wirkende Majorität wird dann gegen Ende durch etwas Perkussion ersetzt. Da kann man wirklich nur noch sagen “Que es mi barco mi tesoro que es mi dios mi libertad mi ley la fuerza y el viento mi única patria la mar”.
EL SECRETO DEL FARAON: Instrumenteller Intro-Teil zu “La Momia”. Das ganze hat einen orientalischen Laut an sich und die Instrumente (der Synthesizer) erinnern nicht unbedingt an schwierig Metal wobei dies nicht heissen soll dass es nicht passen würde.
LA MOMIA: (ein) wenig düster beginnt der Song ohne viel Drums. nachher und nach entwickelt sich der Versma und ein sontypisches Riff kommt zum Tragen. Das Kantate wird immer besser je länger es läuft. Erinnert irgendwie ein bisschen an “El laberinto del Minotauro” aus “Sangre de Reyes”. Typischer Midtempo Track von Tierra Santa.
LA TORRE DE BABEL: Mit kantigen “Strikes” und einer schnellen Klampfe beginnt der Song. Die Schnelligkeit die vor allem auch durch das sehr gute Gitarrenriff gebildet wird bildet das Grundgerüst dieses Songs. Der Song besticht so auch nicht durch das allein sondern vor allem durch die Sondereinlagen der rhythmischen Klampfe nach dem Refrain. Ein kleines einsam beendet den eher kurzen Song. Schlichtweg genial.
UNA JUVENTUD PERDIDA: Das elektronsiche Klimperkasten beginnt den Lied eher schwermütig wobei dies auch ganz gut zum Titel passt. zu und nach steigen Choral Drumset und die Gitarren ein. Leider verstummt nach einer gewissen Uhrzeit das Klimperkasten und überlässt der schleppenden rhythmischen Gitarre das Feld. vereinen Gegepart zum Lied wird durch die sanft heulende Sologitarre gebildet. Die rhythische Gitarre verwandelt sich nach und nach vom Ton her fast in eine zweite Sologitarre wobei dieser Rolle dann gut zwei Minuten dauert. Mit gut 6.30 Minuten ist das der längste Song des Albums.
LA CAJA DE PANDORA: Typischer mühsam Metal Song. Mit “Strikes” unterbrochenes Anfangsgeheul beginnt der Song relativ sachte. anschlie aber erfolgt ein kräftiger Beat der mit der Sologitarre durchsetzt ist. Der kurze Text ist schnell durch so dass die fünfeinhalb Minuten vor allem durch Soli bestimmt werden. nahe dem Piratensong der beste Track des Albums.
EL CABALLO DE TROYA: extrem schnelles Schlussbouquet. Ein richtiges Sportlied das einen dazu drängt das Tempo-Taschentuch hoch zu halten. Markanter Refrain mit schönen “Corros” und ein relativ langes zurückgezogen runden den Lied ab.
Insgesamt ist das ein weiteres hervorragendes Album von Tierra Santa. Anspieltips: La Cancion del Pirata I & II La Momia und La Caja de Pandora.
Würde ich mir sofort kaufen!
sonnig lange habe ich keine so geniale Metal-Scheibe mehr gehört wie diese. gleicherma und gerade wegen der immer wieder herauszuhörenden Maiden-Anleihen ist diese Klo ein echtes Bedingung für jeden Metal Fan. Tierra Santa liefern ein wahres Feuerwerk an genialen Riffs und jagen einem eine Gänsehaut nach der anderen über den ganzen Körper. unbedingt kaufen.
Wünsch ich mir schenkt es mir
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