Demotape

Demotape

“Demotape” ist das bisherig beste Album der Brote! in keinster Weise nur der Knaller “Schwule Mädchen” geht sofort ins Blut. ebenso Lieder wie “Hier Drinne” “Ich Hasse Das” und “So korrekt Glücklich” haben auf jedenfall das Satzaussage “Ausgezeichnet” verdient! diese Album ist nicht nur für Fans von Fettes Brotlaib geeignet sondern auch für alle anderen die auf anspruchsvollen Pap/Hip-Hop stehen!! schlie auf diesem Album wird nicht (wie z.B. bei Sido) über sex oder Betäubungsmittel gerappt sondern über die kleinen aber feinen Probleme des Alltags oder diverse Stimmungen.
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Was will man mehr?

abschreiben vom Banknachbarn haben Fettes Brotlaib nun wirklich nicht nötig — auch wenn die Klassenkameraden von Samy Deluxe bis Eins Zwo die Hausaufgaben bereits gemacht haben. Mit Demotape überspringen Boris Schiffmeister und Renz zwar nicht die Schicht aber für ein paar Wochen dürfen sich die Jungs zumindest als Klassenprimus fühlen.

Beats hier Rhymes da. An beidem wurde hart gearbeitet seit es Fettes Brotlaib für die Welt gab — damals in der Mittelstufe. inzwischen kurz vorm Abitur zeigt sich dass die Hansestädter auch im Prüfungsstress locker bleiben. Schließlich weiß man wo wer und wie alt man ist: “Fast 30″ zum Denkweise wie einer der Tracks sich vielversprechend anlässt und genau das ausspricht was viele im Hip-Hop eben nicht fühlen: Credibility haben heißt auch albern sein dürfen. Und wie schon die Vorabsingle “Schwule Mädchen” daherkam nämlich als Schlussrede gegen Klischees jeglicher Art so ist auf fast allen Tracks die Devise: Brich das Edikt indem du es so benutzt wie es dir passt. Auf revolutionäre Spielereien mit Samples oder den allerneuesten Produktionstricks wartet man ergo umsonst — auch wenn der technische Richtlinie enorm hoch ist: das Ding kommt fett sozusagen. dennoch die eigentliche Raffinesse auf Demotape liegt doch in der Performance. Auf “The Grosser” stellt Boris seine Sangeskünste mit einem Cover des Steve-Miller-Klassikers “The Joker” unter Beweis. Und bei “Können Sie mich kurz Küssen” darf auch Renz den Crooner geben. unter wird gerappt und mit Wortspielen geglänzt wie man es schon von vorherigen Alben der Brote kennt. Ein Gefallen wie immer.

ein der schönsten legen auf dem ganzen Album hört man im Übrigen auf dem Interlude “Bolzplatz” wo das Mic ein paar Jungs beim Straßenfußball einfängt. Da schreit einer seinem Mitspieler mit glockenklarer präpubertärer Stimme zu: “Ich bin frei!” und meint natürlich seine Spielposition. aber Fettes Wecken (regional) meinen damit auch sich. Gut so. Wir freuen uns an diesem und jetzt schon auf das nächste Album.

Ich höre dieses CD den ganzen Tag

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